Wie frisch aus der Wursttheke - Was Fleischereien beim Versand von Fleisch- und Wurstwaren beachten sollten

Der Versand frischer Lebensmittel ist häufig mit einem großen Aufwand verbunden und stellt die Betriebe vor eine neue Herausforderung mit spezifischen Anforderungen. Dies beginnt bereits mit der Auswahl der zu versendenden Waren: Da der Kunde keine Möglichkeit hat, die Ware vor dem Kauf in Augenschein zu nehmen, sollte die Ware nicht nur frisch und von hoher Qualität sein (was als selbstverständlich vorausgesetzt werden sollte), sondern auch optisch höchsten Ansprüchen genügen. Daher ist eine ausführliche Qualitätsprüfung der Ware vor dem Versand genauso wichtig wie eine detaillierte Beschreibung der Produkte im Onlineshop.

Die Verpackung für Fleischereierzeugnisse

Eine der größten Herausforderungen ist die Wahl einer geeigneten Kühlverpackung. Hierbei gilt es, den bestmöglichen Kompromiss aus Isolationswirkung und Kosten zu finden. Denn gerade hohe Versand- und Verpackungskosten haben häufig eine abschreckende Wirkung auf die Kunden im Onlinehandel.

 

Auf folgende Aspekte bei der Auswahl der Verpackung sollten Sie besonders achten:

  • Die Materialien sollten für den Einsatz mit Lebensmitteln geeignet sein.

  • Die Verpackung sollte nach außen hin stabil genug sein, um normalen Transportbelastungen standzuhalten.

  • Als Faustregel gilt: Die Ware sollte so sicher verpackt sein, dass das Paket aus ca. 2 Metern Höhe fallen gelassen werden kann und der Inhalt dabei unversehrt bleibt.

    (Gerade beim Versand von Wurstkonserven im Glas ist hier Vorsicht geboten)

  • Die Verpackung sollte so klein wie möglich sein, damit man nicht für unnötiges Verpackungsmaterial (und ggf. Füllstoffe) bezahlen muss und nicht zu viel „Luft verschickt“, die schließlich jede Menge Wärme in das Paket bringt und somit zu Lasten der Temperaturführung geht, bzw. zu einem größeren Kühlmittelbedarf führt.

  • Die Isolation in Verbindung mit Kühlelementen sollte so gewählt sein, dass eine Temperaturführung unterhalb von 8°C über 24, besser 36 Stunden gewährleistet wird.

 

Ein Standardprodukt, welches diese Anforderungen erfüllt, ist die klassische Styroporbox in Verbindung mit einem Umkarton die jedoch auch einige spezifische Schwächen aufweist. So sind Styroporboxen extrem lagerintensiv und sorgen beim Kunden für einen hohen Entsorgungsaufwand. Es ist schwierig oder mit extrem hohen Werkzeugkosten verbunden, individuelle Formate zu realisieren.Keepcare_Karton_befüllt.jpg


Eine Alternative, die bereits von einigen E-Food Anbietern genutzt wird, stellt die Keepcare Versandbox dar.

Die Thermobox besteht aus einem Umkarton (Kartonage belastbar bis 20kg) und speziellen Kartonagezuschnitten für die Isolations- und Schutzwirkung. Die Keepcare Versandbox wird in Einzelteilen angeliefert und gelagert. Der Onlinehändler baut diese kinderleicht in wenigen Sekunden zusammen und spart somit 80 Prozent Lagerkapazitäten und damit bares Geld.

Je nach Ausstattung mit entsprechenden Kühlelementen erreicht die Keepcare Versandbox eine Temperaturführungvon bis zu 48 Stunden bei einer Außentemperatur von ca. 25°C.

Kartonage bietet als Werkstoff ideale Eigenschaften für den Einsatz als Verpackungsmaterial. Ob hohe Temperaturen, starkes Rütteln oder feste Stöße - die Verpackung schützt alle empfindlichen Inhalte und garantiert einen sicheren Transport.

 

Für den Verbraucher ist die Verpackung vergleichsweise einfach zu entsorgen: Der Versandkarton wird im Papiermüll entsorgt und ist somit komplett recycelbar.

 

Kühlelemente

Einer der wichtigsten Punkte, der beim Versand frischer Lebensmittel beachtet werden sollte, ist die Wahl der passenden Kühlelemente. Prinzipiell lassen sich für den Frischeversand drei Systeme unterscheiden:

 

  • Kühlelemente mit einem festen Kunststoffkörper

  • flexible Kühlelemente („Coolpacks“)

  • Absorber-Kühlelemente



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Die effizienteste Variante stellen die sogenannten Absorber-Kühlelemente dar. Diese werden als Rollenware oder bereits als vorgeschnittene Module geliefert, welche zunächst ca. 30 Minuten gewässert werden müssen. Ein Absorbergranulat im Inneren saugt das Wasser auf. Nach dem Wässern werden die Elemente eingefroren.

 

Bei allen Arten von Kühlelementen ist stets darauf zu achten, dass keine zusätzliche Feuchtigkeit in das Transportbehältnis gelangt. Nur durch die konsequente Verwendung der Kühlmodule kann eine gleichmäßige Kühlkette bis hin zum Kunden gewährleistet werden.

 

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